Über Thunfischsalat ohne Thunfisch, vergessene Krawatten und einen doppelten Taspoaward

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Wir arrangierten gerade Obst um Saftflaschen für ein Fotoshooting als wir von der Nominierung von Stiefkind erfuhren. Maggy war danach nicht mehr ganz so konzentriert, wippelte herum, flog durch die Räume und nuschelte vor sich hin. In ihren Augen konnte ich kleine Taspoawards leuchten sehen.

Weber-Grill und Compo als Konkurrenz

Dann die erste Ernüchterung: „Oh Gott, schaut euch die Konkurrenz bei den Finalisten an!“ Unter den Finalisten fanden sich auch Weber-Grill und Compo und bei der Betrachtung der Webseiten und der Social Media Kanäle war klar: Das sind starke Gegner. Trotzdem wollten wir nach Berlin und schauen, ob Stiefkind abräumt. Eine Revolution stand bevor!!!

Der Tag der Tage

Eine Weltreise mit Shuttlebus, Laufbändern und Piep-Gerät-Kontrolle (ja, so heißt das!) am Frankfurter Flughafen später, empfing mich eine strahlende Familie Schneider. Eine aufgeregte Stimmung lag in der Luft. Dabei war bei manchen Personen unklar, ob sie sich wirklich auf die Veranstaltung oder doch mehr auf das Gala-Dinner freuten.

Outfit- und Mittagessen-Problematiken

„Ich habe mein weißes Hemd vergessen,“ fiel Papa Schneider am Flughafen auf. „Das passt ganz gut, ich hab Max rote Krawatte Zuhause liegen gelassen,“ fügte Maggy hinzu. Da bemerkte auch Maggys Mutter, dass sie gar kein Paar Strumpfhosen eingepackt hatte. Das bedeutete für den Berliner Nachmittag vor der Veranstaltung: SHOPPIIIING! Wir landeten in den Arkaden des Postdamer Platz, um Berlin in seinen vollen Zügen kennenzulernen. Nach unserem Kleiderkauf in feschen Berliner Hipsterläden (H&M und Wöhrl), betrachteten wir die Auswahl an individuellen, kleinen, typisch Berliner Restaurants, zwischen denen wir für unser Mittagessen wählen konnten: Subway, Sushi Circle, Maredo. Und. So. Weiter. Die Entscheidung für eines dieser Restaurants zog sich über eine Stunde. Es fielen Sätze wie „Kann da Papa auch was essen wegen seinem Magen?“ „Ah nee, da gibt es zu viele Sachen mit Kuhmilch, is nix für Claudi.“ „Mögt ihr überhaupt italienisch?“ „Puh, ist das nicht zu viel, wenn wir dann heute Abend auch so viel essen?“ Ein entscheidungsfreudiger Trupp.

taspo 02Ohne Kuh und ohne Muh

Bis zur Verleihung des Preises für die Kategorie „Bester Internetauftritt“ drehte sich alles ums Essen. Denn – so dachten wir uns wohl alle – wenn wir dann eventuell ohne Preis nach Hause gehen, können wir später wenigstens das Essen loben. Es gab auf der Gala zum Beispiel einen Thunfisch-Salat, der für mich ohne Thunfisch, sondern mit Tofu zubereitet wurde (obwohl ich nie etwas von „ohne Fleisch“, sondern nur etwas von „ohne Kuhmilch“ anmerkte). Aber wer will schon Thunfisch, perfekt gebraten, der auf der Zunge vergeht, wenn man trockenen Tofu haben kann. Niemand.

„Uno per due“? Nee, „due per uno“

Aber nun weg von den Vorspeisen, hin zu den Preisen. Es war unfassbar. Maggy und ihr Vater kehrten gerade von dem langen Weg von der Bühne zurück, nachdem sie den Taspo Award für den besten Internetauftritt abgeräumt hatten, als sie gleich wieder den langen Weg zur Bühne hin antreten mussten (unser Tisch war ganz hinten im Raum). Es gab noch einen zweiten Preis für eine zweite Nominierung in „Beste Marketingaktivität“. Aus mir ertönte ein lauter Schrei „NO WAY!“. Der schönste Spruch auf der Bühne von Maggys Papa, nachdem er gefragt wurde, ob er nicht eine tolle Tochter habe: „Sie hat ja auch einen tollen Vater.“

Stiefkind Taspo FüllungFröhliches Stiefkind

So konnten wir gut gelaunt feiern und mussten nicht nur ständig übers Essen reden (aber das Frühstück im Hotel war super!). Maggy ist stolz auf ihr Stiefkind und dankt ihren Eltern und der Schneider GbR für die Unterstützung, Frau Kille für die liebevolle Betreuung und ihrem HdM-Trupp für den gemeinsamen Start des Projektes.

Ein Stiefkind adoptieren? Das kann man hier: http://www.stiefkind-shop.de

P.S. Auf dem Rückweg gab es Hot-Dogs.

Webseite Taspo Awards: http://www.taspoawards.de

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On 19. November 2013
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